UHR.werk

UHR.werk 

Teresa Doblinger, Bassklarinette und Choreographie

Frederik Neyrinck, Klavier und Komposition

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ein UHR.werk

oder die Subjektivität der Zeit

Es stellt sich die Frage, wie das Leben wäre ohne Uhr. Wie lange würde eine Stunde dauern? Eine Minute, Sekunde?

Wir sind umgeben, werden diktiert von Uhren und müssen uns diese Frage gar nicht stellen, nicht darüber nachdenken, was Zeit ohne Zeitmessung bedeuten würde, müssen uns nur anpassen, einrichten und rechtzeitig, nach der Zeit gerichtet, leben. Doch woher kommen die Stunden, die nur einen Augenblick dauern, und die Sekunden, die einem wie eine Ewigkeit erscheinen?

Eine Bassklarinettistin und ein Pianist treten mit sechzig Minuten gemessener Zeit in einen musikalischen und bewegten Dialog. Die subtile Art, mit der sich der Zeitdruck an einen Menschen klammert, begleitet den Konflikt zwischen ihrem eigenen Willen und dem der Zeit.

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